Rexrodt von Fircks Stiftung

Es sind nur drei Worte, die in anderthalb Sekunden das Leben verändern: „Sie haben Krebs!“ Danach scheint die Erde still zu stehen. Zurück bleiben Schock und Ohnmacht. 

„Es war eine der schwierigsten und schmerzhaftesten Aufgaben während meiner Erkrankung, den Kindern nichts zu verheimlichen, sie aber auch nicht ihrer Kindheit zu berauben. Wie sage ich es altersgerecht dem einzelnen Kind? Was sage ich, wie viel und wann? Häufig habe ich mich überfordert und allein gefühlt“, so Annette Rexrodt von Fircks.

Ca. 500.000 Menschen erkranken in Deutschland jedes Jahr an Krebs. Jeder dritte Krebskranke hat zur Zeit der Diagnosestellung Kinder, die noch zu Hause leben und unter 16 sind. Insgesamt sind rund 250.000 Kinder durch die Erkrankung eines Elternteils jährlich neu betroffen. Die Hälfte der Kinder lebt im Schatten der sich überstürzenden Ereignisse. Sprachlosigkeit, Unwissenheit und Unsicherheit in der Familie im Umgang mit der Krankheit und dem Kind können seine psychische, gesundheitliche und soziale Entwicklung nachhaltig stören. Ohne Inter vention entwickeln diese Kinder Verhaltensauffälligkeiten und auch körperliche Symptome. Ein Drittel der Kinder hat psychische Störungen, die behandlungsbedürftig sind.

Genau in diesen Notstand will Annette Rexrodt von Fircks eingreifen. Im August 2005 gründete sie die Rexrodt von Fircks Stiftung für krebskranke Mütter und ihre Kinder.

Informationen zur Rexrodt von Fircks Stiftung finden Sie auf der Seite: http://www.rvfs.de/

„Mein Wunsch ist es, mit unseren Projekten betroffene Mütter und ihre Kinder psychisch und physisch zu stärken und ein heilsames Miteinander innerhalb in der Familie zu fördern. Sprachlosigkeit muss dem Wort weichen, Schrecken der Zuversicht, Hilflosigkeit der Aufklärung und der Fürsorge.“

Interview mit Annette Rexrodt von Fricks zum Rehaprojekt "gemeinsam gesund werden"


Annette Rexrodt von Fircks

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